Methoden
Australian Horsemanship- ich nicht mehr!

Pini 102010 311Im Kern geht es bei meinem Training um den stressfreien Umgang zwischen Pferd und Reiter.

Dafür müssen sich beide im wahrsten Sinne des Wortes verstehen. Dies kann man wunderbar im round yard (auch „round pen“ genannt) trainieren. Dort schaffst Du die nötige Basis von Vertrauen, gegenseitigem Respekts und der eigenen Kontrolle, um nach und nach den bewussten Einsatz der Körpersprache zu erlernen.

In der sogenannten Freiarbeit kann und soll das Pferd im round yard deutlich seine Meinung zur Umgebung, zum Menschen und zur Bereitschaft der Kooperation zeigen und ist gleichzeitig ein gutes Hilfsmittel die Kondition und Konzentration eines Pferdes aufzubauen. Dies bedeutet NICHT, dass ich wie ein Jäger das Pferd in einem begrenzten Raum „dominiere“ und herum scheuche.

Das round yard ist auch bekannt als

„Zirkel der Wahrheit“.

Reitunterricht dient vor allem dem Erlernen des Reitens an sich. Bei einer verständnisvollen Kommunikation am Boden geht es zusätzlich um die Wahrnehmung des Pferdes sowie das Erkennen seiner Emotionen und seines Lernverhaltens, – sowohl unter dem Sattel als auch am Boden. Meinen eigenen Fokus lege ich nicht auf das Reiten, sondern auf Kommunikation. Das Reiten ist dann das Resultat einer guten Vorbereitung vom Boden- aus Freiarbeit und gymnastizierendem Training.

 

 

Kurzfristig werde ich den Begriff Australien Horsemanship nicht mehr auf dieser Seite verwenden und auch den Teil meiner Tätigkeit nicht mehr unter dem Begriff „horsemanship“ benennen. Ein Grund dafür ist, dass ich das was unter horsemanship praktiziert wird und auch von international bekannten horsemanship-Trainern am Pferd gezeigt wird, mit meinem Verständniss von Training nichts mehr zu tun hat.

Mein Appell an alle: HINSEHEN- WAHRNEHMEN-EMPFANGEN- NACHDENKEN-

egal wer vor dir steht!!