Methoden
Pferdeverhaltenstherapie

Leider werden beim Reiten oft nur die Körper von Pferd und Reiter trainiert. Das Gesamtbild und das Wesen des Tieres werden dabei leider nicht immer ausreichend berücksichtigt. Erlebnisse aus der Vergangenheit, erlernte Verhaltensmuster und der Umgang zwischen Mensch und Pferd werden dann schnell zur Ursache für “Stress” den beide miteinander haben.

Reiter und Pferd leben in zwei unterschiedlichen Welten nebeneinander her.

Als Pferdeverhaltenstherapeutin bin ich Vermittlerin (Dolmetscherin) zwischen Veterinär, Reitlehrer, Hufschmied, Pferdedentist u.s.w. – und natürlich zwischen Pferd und Halter. Das was ich tue, basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über natürliche Pferdeverhaltensmuster. Pferdeverhaltenstherapie hat nichts mit “Pferdeflüsterei” zu tun.

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Ich betrachte dabei Pferd und Reiter im Gesamtbild:

  • Verhalten des Pferdes
  • Reitweise des Reiters
  • Gesundheitszustand des Pferdes
  • Haltung und Ernährung ( Erstellung eines artgerechten Futterplanes)

Leider werden Halter oft erst aktiv, wenn das Pferd mit körperlichen Anzeichen zeigt, dass irgendetwas nicht stimmt.

Symptome, bei denen ich zum Beispiel um Unterstützung gebeten werde:

  • Aggressionsverhalten (Ausschlagen, Beißen …)
  • Angstverhalten, hypernervöses Verhalten
  • Rittigkeitsprobleme, Verladeprobleme
  • nicht Einfangen oder Führen lassen
  • Stall-bzw. Weidekleben
  • Koppen, Weben, Holzkauen
  • Boxenlaufen, Lippenschlagen
  • Automutilation (selbstverletzendes Verhalten)

Nach eingehender Anamnese und Erläuterung der vorhandenen Problemsituation arbeite ich in solchen Fällen einen Trainings-bzw. Therapieplan mit dem Halter aus. Weil die Ursachen mit meinen Methoden allein nicht immer zu beseitigen sind, arbeite ich jeweils eng mit Partnern zusammen, – z.B. deinem Tierarzt oder deinem Hufschmied …